email
  MR Dr. Hans Helmut Köck
Facharzt für Urologie und Andrologie

Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger
A-1180 Wien, Währinger Str. 145

Tipps für zu Hause:

Maßnahmen bei Blaseninfektion:

Viel trinken - so viel wie möglich. Je besser die Harnwege gespült werden, desto schneller werden die Bakterien ausgeschwemmt. Auf keinen Fall sollte man einen heißen Thermofort wegen einer erhöhten Blutungsgefahr benutzen. In den meisten Fällen wird man ohne die Einnahme von Antibiotika nicht auskommen.

Maßnahmen bei Prostatavergrößerung:

Halten Sie nie den Harn zurück, wenn Harndrang besteht,  sonst kann es passieren, dass es zu einer "Harnsperre" kommt. Vermeiden Sie langes Sitzen.

Allgemein gilt:

Sie sollten reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen, mindestens 1 ½ - 2 Liter täglich. Was Sie trinken, ist weniger von Belang, die Menge ist entscheidend. Bedenken Sie jedoch den Zuckergehalt in Limonaden und Fruchtsäften.

Thema Beipackzettel:

Stellen Sie sich vor, Ihr Arzt würde Ihnen ein Medikament verschreiben, bei dem unter Nebenwirkung folgendes zu lesen stünde:

"An Nebenwirkungen sind bekannt: Zahnverfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Verstopfung, Kopfschmerzen. Bei längerer Einnahme sind Fälle von Übergewicht, Bluthochdruck und Zuckerkrankheit erwiesen. In diesem Zusammenhang kann die Einnahme zu Bewusstlosigkeit, Schlaganfall, Herzinfarkt, Nervenausfällen, Nierenversagen, Erblindung, hohem Fieber und zu Amputation der Gliedmaßen führen; Todesfälle sind erwiesen."

Würde Ihr Arzt Ihnen ein solches Medikament verschreiben, würden sie beim Lesen dieses Beipackzettels wahrscheinlich vor Entsetzen Ihren Arzt wechseln. Dabei handelt es sich bei dieser fiktiven Pille nur um Schokolade. Im Gegensatz zu Schokolade dürfen Medikamente jedoch nur von fachkundigen Ärzten verschrieben und von Apothekern abgegeben werden.

weiter Informationen finden Sie auch unter http://www.uro.at/ oder http://www.aekwien.or.at/.

powered by medicweb Copyright © 2004 by Dr. Hans Helmut Köck. All rights reserved.